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« L’Emmental
vous invite … » zur gemeinsamen Frühlingsfahrt 2010 des OCB und des VCCR,
vom 2. Mai 2010
Die erste
Ausfahrt im Frühling mit wärmender Sonne, summenden Bienchen und
lachenden Gesichtern! So stellt man sich eine Saisoneröffnung vor! Aber
mit nichten! Von alle dem blieben nur (und darum erst recht) die
lachenden Gesichter von 127 Teilnehmern und Teilnehmerinnen.
Weit
waren sie angereist (zum Teil von Genf …), um sich bei warmem Kaffee
(gespendet von Markus und Katrin Blaser) und knusprigen Gipfeli
(gesponsert von Heinz und Margret Luder) bei STAUFFER AG Burgdorf zu
einem „get-together“ der beiden Clubs zu versammeln. Alsbald folgte der
Aufstieg über die Seidenwand, Kaltacker zur Lueg, dem bedeutenden
Aussichtspunkt des Emmentals, der sich heute jedoch in hellgrauen Nebel
hüllte und es dem Betrachter überliess, zu erahnen, was alles es von
hier aus zu sehen gäbe.
Ueber
Affoltern – Weier – und Sumiswald erreichte man in lockerer Fahrfolge
das 1. Ziel, das Haflinger-Pferdezentrum von Trachselwald. Eher müde
aber zunehmend interessiert schauten uns die Pferde aus den
Boxenfenstern an, wunderten sich, was diese Leute bei diesem Regen nur
täten. Wir aber schritten zielgerichtet dem Duft verschiedener Grilladen
folgend aufs Tenn des mächtigen Bauernhauses, und erlabten uns in den
folgenden 2 Stunden von den dargebotenen Speisen. Die Kinder waren nicht
müde, trotz Regen und Nässe draussen zu spielen, während wir „Alten“ uns
bei zunehmender Geräuschkulisse in den 2 Landessprachen unterhielten.
Von „Röstigraben“ war sicher nichts zu spüren!
Um 14 Uhr
ging‘s weiter über Kramershaus und Thal zurück nach Trachselwald, und
von dort über Wasen i.E. im steilen Aufstieg auf die Fritzenfluh.
Einhalt im dortigen Gasthof war nicht geboten, denn um 15 Uhr erwartete
uns der Direktor der Biketec AG in Huttwil mit einigen Mitarbeitern zu
Führungen durch seine Fabrik. Biketec AG stellt die bekannten
Elektrovelos „Flyer“ her. Das Unternehmen vermochte männiglich zu
überzeugen. Nicht nur deren Produkte, sondern auch die ganze Art der
Produktion, die Gebäulichkeiten und last but not least auch das
Marketing-Konzept: Dieses besteht nicht nur in vielen mündlichen und
gedruckten Worten, sondern lässt die Leute gleich auf Velos steigen und
fahren, also das Erlebnis „Flyer“ im wahrsten Sinne des Wortes selber
erfahren.
Lieber
Leser, glaube mir: Ich habe auf verschiedenen Gesichtern unserer
Clubmitglieder beim Velofahren zum ersten Mal Ausdruck von Freude,
Lachen und Begeisterung gesehen. Das war für mich als Organisator des
Anlasses der beste Dank den ich mir vorstellen konnte: Zufriedene
Gesichter!
Heinz Luder
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